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Fachstelle für Kinder und

Jugendpastoral Dillingen

72 Stunden Aktion KOK Saar Hochwald

72-Stunden-Aktion Fernsehbeitrag 16.05.2019

https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=73906

Saarbrücker Zeitung vom 24.05.2019 zur 72 Stunden Aktion 

Projekt der CAJ Rehlingen-Siersburg

Projekt der  Katholischen Jugend Dillingen


Jahresprogramm 2019

Saarbrücker Zeitung vom  17.01.2019, Ausgabe Saarlouis/Dillingen

Saarbrücker Zeitung 21.01.2019, Ausgabe Merzig

Soziales Engagement steht im Vordergrund

Die Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Dillingen stellt ihr neues Jahresprogramm für die katholische Jugendarbeit in den Landkreisen Saarlouis und Merzig-Wadern vor.

Ihr neues Jahresprogramm für die katholische Jugendarbeit in den Landkreisen Merzig-Wadern und Saarlouis hat die Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Dillingen vorgestellt.  Auf der Grundlage der Konzeption für die Kinder- und Jugendarbeit im
Bistum Trier hat die Fachstelle gemeinsam mit den katholischen Dekanaten Dillingen, Losheim-Wadern, Merzig, Saarlouis und Wadgassen das Jahresprogramm entwickelt: Es reicht von Jugendleiterausbildungen über einen Basiskurs für Betreuer und Betreuer bei Ferienfreizeiten bis hin zu verschiedenen Beratungsangeboten.

Ein Schwerpunkt der Arbeit der Jugendeinrichtung liegt in diesem Jahr im Bereich des sozialen Engagements und der Solidarität. Vom 23. bis 26. Mai kommt es zur Neuauflage der bundesweiten 72-Stunden-Aktion „Uns schickt der Himmel“ der Katholischen Jugend. Bei der Sozialaktion engagieren sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene 72 Stunden lang eigenverantwortlich und selbstorganisiert in einem sozialen Projekt für Andere. „Der Ausgangspunkt aller Aktivitäten rund um die Aktion ist, die Welt in 72 Stunden ein Stückchen besser zu machen. Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und geben dem Glauben Hand und Fuß“, beschreibt der Leiter der Dillinger Fachstelle, Jörg Ries, die Zielsetzung der Sozialaktion.

Besonders froh ist Ries darüber, dass sich in dem Programm neben den bewährten Angeboten auch Neues findet. So wurde beispielsweise ein Seminar zu Konfliktlösung ebenso aufgenommen wie ein erlebnispädagogisches Seminar, ein Upcycling-Workshop oder ein Fotoshooting. Mit der „Kleinen Auszeit“ für Eltern und Kinder startet die Fachstelle den Versuch, Angebote für Familien in der Kinder- und
Jugendarbeit zu etablieren.
Beratung und Schulung zu den Themen Schutz des Kindeswohls, Prävention sexualisierter Gewalt sowie Sexuelle Bildung sind weitere Schwerpunkte in der Arbeit der Fachstelle. Kinder und Jugendliche zu schützen und in ihrer Identitätsentwicklung hilfreich zu begleiten, stehe dabei im Fokus. „Kirchliche Jugendarbeit soll ein sicherer Ort sein, an dem sich Kinder und Jugendliche gut entfalten, ihre Fragen stellen und ihre Identität und Persönlichkeit weiterentwickeln können. Dazu gehören Körperlichkeit, Sexualität und Beziehung genauso wie Achtsamkeit und Grenzachtung“, erklärt Ries.

Im Bereich der Ausbildung von Jugendleitern werden drei Schulungen angeboten. Diese vermitteln Grundlagen der Gruppenarbeit und -pädagogik, geben Tipps zur Vorbereitung und Gestaltung von Gruppenstunden und informieren über rechtliche Grundlagen, Aufsichtspflicht sowie Finanzen.

In Zusammenarbeit mit den Dekanaten Losheim-Wadern, Merzig und Wadgassen veranstaltet die Fachstelle im April den regionalen Jugendkreuzweg „Gegen das Vergessen“. Jugendliche und junge Erwachsene sind eingeladen, sich auf die Spuren des NS-Terrors in den Landkreisen Merzig-Wadern und Saarlouis zu begeben. An besonderen Orten dieser dunklen Zeitepoche wird der vielen unschuldig Ermordeten gedacht.

Programmhefte und Info bei der
Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Dillingen, Merziger Straße
83, Tel. (0 68 31) 945 89 20, E-Mail: fachstellejugend.dillingen@bistum-trier.de.

 

 


"Beat of Life"

Saarbrücker Zeitung vom 12.05.2018, Ausgabe Dillingen

Musik geht auch mit Besenstielen

Mit einem gemeinsamen Konzert in der Dillinger Stadthalle fand das Projekt „Beat of Life“ einen krönenden Abschluss.

Von Jörg Laux

Dillingen Fünf Monate hatten 20 Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam geprobt, das Bühnenbild gestaltet und sich vor allem über nationale Barrieren hinweg kennen und respektieren gelernt. Aus der Taufe gehoben wurde das Projekt von einem lokalen Bündnis bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Fachstelle für Kinder- und Jungendpastoral des Bistums Trier in Dillingen, des Caritasverbandes Saar-Hochwald, des Sozialpädagogischen Netzwerks der Arbeiterwohlfahrt Saarland, der Stadt Dillingen sowie des Landkreises Saarlouis. Doch für den Erfolg und schließlich die Spielfreude auf der Bühne zeichneten die Kinder- und Jugendlichen selbst verantwortlich.

Musik bringt Menschen zusammen, kennt keine Grenzen und schließt niemanden aus. So lässt sich die Grundidee zusammenfassen, gemeinsam mit Alltagsgegenständen wie Besenstielen, Eimern oder Kochlöffeln zu trommeln, zu tanzen und zu singen. Eben ganz im „Beat of Life“, dem Taktschlag des Lebens.

Bis zur erfolgreichen Premiere am Mittwochabend in der Dillinger Stadthalle war es ein weiter Weg. Es wurde ein Kennenlern- und Aktionstag im Dillinger Lokschuppen veranstaltet, an dem sich bereits 18 Kinder und Jugendliche beteiligten. Bilder für das spätere Bühnenbild wurden gemalt, man lernte sich kennen.

Danach folgten die Proben. Allein in der Woche der Premiere wurde an zwei Tagen das komplette Programm geübt, bis nach der Generalprobe am Vorabend der eigentlichen Aufführung alles saß. „Wir waren am Anfang einfach nur eine Gruppe Fremder“, fasst Melanie Caspar von „Heartbeats“ in Saarbrücken zusammen. Sie übte gemeinsam mit anderen Helfern aus dem Leitungsteam die einzelnen Stücke und Choreographien mit den Kindern und Jugendlichen ein. Das Ergebnis konnte sich, vor allem auch wegen seiner Ungezwungenheit und Natürlichkeit auf der Bühne, sehen lassen.

Die jungen Künstler hatten sichtlich Spaß, und das steckt natürlich an. Moderiert wurde der Abend von Melanie Meiser, Integrationsbeauftragte der Stadt Dillingen, und Jörg Ries von der Fachstelle für Kinder- und Jungendpastoral Dillingen, die nicht nur die einzelnen Beiträge anmoderierten, sondern auch einen Einblick per Dias und Filmeinspieler in das komplette Projekt gewährten.

Dass der „Beat of Life“ tatsächlich eingeschlagen ist, zeigte jedoch eine spontane Dankeschön-Aktion der jungen Künstlerinnen und Künstler, die in einem emotionalen Moment kurz vor dem großen Finale ihrem Leitungsteam auf der Bühne dankten.

„Obwohl wir am Anfang viel Quatsch gemacht haben, war es am Schluss doch gut. Also, uns hat es sehr gefallen“, fasste es einer der jungen Teilnehmer auf der Bühne zusammen. „Ich wünsche es mir jedes Jahr. Es war so schön“, beschrieb eine andere junge Teilnehmerin ihre Erfahrungen. Schließlich ließ man den Abend mit „We will rock you“ von Queen ausklingen.

Die Zuschauer waren begeistert. Auch darüber, dass aus einer Gruppe Fremder so etwas wie Freunde, zumindest aber Weggefährten geworden sind.


Bistum Trier – Pressedienst Saar 11. Januar 2018

Mitmachparcours für Kinder zur Prävention vor sexueller Gewalt

Katholische Jugendarbeit in Saarlouis und Merzig-Wadern organisiert Ausstellung

Roden – Die Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral des Dekanats Dillingen hat zusammen mit dem Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen, Nele e.V. und der Grundschule in Roden einen Mitmachparcours zur Prävention vor sexuellem Missbrauch organisiert. Die interaktive Wanderausstellung „Echt Klasse!“ war einen Monat lang in der Grundschule Roden für Schulklassen, Eltern und Kinder sowie Jugendgruppen zu Gast.

„Die Ausstellung ist vor allem für Kinder im Grundschulalter gedacht“, erklärt Jörg Ries, Leiter der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral, der viele Schulklassen und Jugendgruppen durch die Ausstellung begleitete. „Wir wollten die Ausstellung auch für unsere Jugendarbeit nutzen und waren zum Beispiel mit unseren Jugendgruppen und Pfadfindern da.“ Aber auch viele Eltern, die ihre Kinder von der Schule abholten, besuchten die Ausstellung nach dem Unterricht, so Ries.

„Die Idee hinter der Ausstellung ist, dass sich die Kinder alleine darin bewegen sollen.“ Der Parcours beinhaltet insgesamt sechs Stationen, mit denen die Kinder interagieren konnten: Diese reichen von einfachen Stellwänden über einen Sinnespfad, bei dem die Kinder barfuß über verschiedene grobe und weiche Materialien laufen sollen, bis hin zu einem Thron, der Beifall aus Lautsprechern spendet, sobald man sich auf ihn setzt. Eine der Stationen trägt beispielsweise den Namen: „Mein Körper gehört mir“. Hier sollen die Kinder zunächst die Körperteile einer männlichen oder einer weiblichen Figur bestimmen. Die Kinder verteilen Kärtchen mit den Namen der Körperteile an die richtigen Stellen auf dem aufgemalten Körper. Als zweite Aufgabe sollen sie nun sagen, an welchen dieser Körperstellen sie eine Berührung in Ordnung finden, oder nicht. „Die Kinder haben ganz klar, wo sie berührt werden wollen und wo nicht“, erzählt der Leiter der Fachstelle. Eine weitere Station geht beispielsweise der Frage nach, was gute und was schlechte Geheimnisse seien. Eine dritte Station heißt „Ich darf Nein sagen“. „Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Prinzipien der Prävention“, sagt Jörg Ries. „Es ist interaktiv und soll den Kindern aber deutlich machen, welche Rechte sie haben.“

Die Wanderausstellung befindet sich aktuell in der Vogelsang-Schule in Saarlouis, wo sie noch bis zum 19. Januar steht. Ab dem 22. Januar wird sie dann in der Grundschule Beaumarais zu sehen sein.

Weitere Informationen zur Ausstellung: www.echt-klasse.org